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Der ITM-Blog

How to ignore the "Heftigstyle" (better)

Jeder wird über Facebook mal über einen Artikel von heftig.co gestolpert sein, der in den letzten Wochen mit ihren reißerischen Überschriften à la "Ich traute meinen Augen nicht, als ich diese Video sah, doch das Beste kam erst noch!" Millionen Menschen über soziale Netzwerke erreicht hat.



Inzwischen weiß man, dass sich hinter den Links jetzt nicht gerade die Nachricht des Jahres befindet, sondern irgendwelcher zweitrangiger – und böse ausgedrückt: emotionaler – Kram, der eben trotzdem oder genau deswegen hier und da gerne geteilt und geliket wird. Und natürlich: dass das Ganze nur darauf zielt, möglichst viel Klicks zu generieren.

Längere Zeit wusste man nicht, wer für heftig.co verantwortlich war, inzwischen wurde aber auch dieses Rätsel gelöst.

Inzwischen nutzen sogar einige andere Online-Portale, wie der Spiegel oder Focus, immer wieder den „Heftigstyle“, um noch mehr Klicks zu generieren. Diesbezüglich wurde auch schon ein recht bekannter Tumblr-Blog eingerichtet, der diese Art von Überschriften sammelt.

Um die Diskrepanz zwischen „Ich weiß ja eigentlich, dass sich hinter dieser Überschrift nur Mist befindet“ und „Aber eigentlich will ich jetzt trotzdem wissen, was jetzt in diesem Video kommt“ überbrücken zu können, kann man heftig.co entweder dauerhaft aus seiner Facebook-Timeline verbannen, oder eben auch dem Twitter-Account @ErspartdenKlick folgen.



Der Twitteraccount holt sich Überschriften im „Heftigstyle“ und beantwortet in 140 Zeichen direkt die Frage mit, womit das Ganze natürlich plötzlich sehr trivial wirkt. Und die Lust auf den Klick sozusagen sofort verfliegt.

Witzige Sache, und tatsächlich: es hilft. Ich empfehle es wärmstens.


Gepostet von jenny am 06. June 2014