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Matters


Der ITM-Blog

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Es war das Jahr 1981, als IBM CGA (Color Graphics Adapter) im PC Bereich einführte, und der schnöden Industriecomputerwelt Farbe einhauchte. Eine großartige Erfindung diese Farbe auf dem Computermonitor. Endlich konnte man gescheite Spiele spielen, bei den man etwas erkennen konnte - konnte Texte farbig kennzeichnen - zwar mit Pixel groß wie Briefmarken, aber es ging.

Die Gralshüter der heiligen Hallen von Cupertino halten wohl nicht mehr viel von dieser Oldschool Technologie - Farbe. Anders ist das Vorgehen bei der Neugestaltung der Apple iTunes Oberfläche nicht zu erklären. Die Software kommt komplett farblos daher.

Beim ersten Start der brandneuen iTunes Version 10 dachte ich glatt "so eine Schei** - meine ganze iTunes Lib hat's zerschossen". Alles war grau. Grau - das hat inzwischen sogar Lieschen Müller gelernt - heißt auf dem Bildschirm - Geht nicht / nicht aktiv / keine Funktion. Was den iTunes-Designer dazu getrieben hat gelerntes so mit Füßen zu treten und auf Usability zu pfeifen bleibt im dunklen / grauen verborgen.

Die Angst die mich dabei treibt, ist die, dass mein geliebtes Max OSX in seinem nächsten Release auch die Farbe verliert. Kann ich dann meine Dateien in Zukunft nur noch in schwarz, weiß, hellgrau, mittelgrau und dunkelgrau markieren? Wenn man dann nachfragt ob dass den so sein müsse, bekommt man von Herrn Jobs dann sicherlich eine ähnlich schlaue Antwort wie beim iPhone 4 Antennen Bug - "Das ist schon richtig so - Sie müssen nur genauer hinsehen".

Ups - da hab ich was übersehen - Das Programmicon ist farbig und hat jetzt ne süße Note drauf (weshalb ich iTunes auch nicht mehr in meinem Dock gefunden habe) - Sieht aus wie 1981 gestaltet...


Gepostet von jenny am 02. September 2010